Neues impaktmagazin: Familiengrundschulzentren – Bitte Nachmachen!

Neues impaktmagazin: Familiengrundschulzentren – Bitte Nachmachen!

„Wer von der Familie unterstützt wird, hat wesentlich größere Chancen, am Ende einen guten Schulabschluss zu erlangen“ – mit dieser Aussage leitet Dr. Markus Warnke, Geschäftsführer der Wübben Stiftung, das neue impaktmagazin ein. Damit verdeutlicht er, dass das deutsche Bildungssystem die Mitarbeit von Eltern voraussetzt. Es können allerdings nicht alle Eltern diese Unterstützung leisten. „An dieser Stelle ist das System unfair“, so Warnke.    

Hier setzt die Idee der Familiengrundschulzentren an. Als Familiengrundschulzentrum entwickelt sich eine Grundschule zum Ort der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und Familien im Stadtteil. Die Schulen öffnen sich für die Eltern und bauen Erziehungs- und Bildungspartnerschaften aus. So sollen die Bildungschancen von Kindern vor allem in sozialen Brennpunkten verbessert werden. Bereits 130 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen entwickeln sich zu Familiengrundschulzentren. . Zu einer weiteren Verbreitung und Etablierung ruft das Deckblatt des Magazins auf: „Bitte Nachmachen!“ – Aber wie genau funktioniert das?

Einen Eindruck davon, wie Familiengrundschulzentren arbeiten, welche Ressourcen sie in der Schule und Kommune brauchen und welche Erfahrungen Familienzentren bereits in der Umsetzung gemacht haben, erhalten Sie in den Beiträgen des impaktmagazins. Unteranderem beschreibt Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani im Interview, warum ein anlassloser Austausch zwischen Eltern und Schule so wichtig ist. Und mit den Fragen der kommunalen Steuerung, Adaptierung und Nutzung des Konzepts beschäftigen sich Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey, Philipp Hackstein und Dr. Brigitte Micheel von der Universität Duisburg-Essen in ihrem Forschungsbeitrag.   

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